2017
Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern, Augustiner Höfe 35+36 in Erfurt
Haus 35 mit 8 WE
Haus 36 mit 4 WE
LPH 3 Entwurfsplanung HLS
LPH 4 Entwässerungsgenehmigung
LPH 5 Ausführungsplanung HLS
LPH 6 Ausschreibung der Leistungen H/L/S je Gebäude
Die Wärmeerzeugung erfolgt über Fernwärme.
Die Indirekteübergabestation mit dem Plattenwärmetauscher ist im HLS Technikraum KG installiert.
Neben der Hausanschluss-Übergabestation wird die Verteilerstation inkl Regelung aufgebaut.
Sie besteht aus dem folgenden Heizkreis:
Die Pufferspeicher versorgen die jeweiligen WWB -Anlagen Haus 35/36 mit Heizzungswasser zur Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip. Die Regelung der Anlage erfolgt gleitend witterungsabhängig, über die gemessene Außentemperatur, als Führungsgröße.
Die Verteilung der Wärme erfolgt über einen Heizungsverteiler mit folgenden Heizkreisen
Zentrale Erzeugung des Warmwassers über ein Frischwassermodul, Verteilung über Steigstränge zu den einzelnen Wohneinheiten. Verbrauchsabrechnung über Wohnungswasserzähler für Kalt- und Warmwasser.
Entlüftungsanlagen zum Feuchteschutz je Wohneinheit
Die Einzelenen Abluftventilatoren jeder Wohneinheit werden über eine Steuerungsanlage mit Tages und Wochenprogramm angesteuert, weiterhin wird die Feuchte im Innenflur über einen Hygrostaten überwacht.
Was die Anlage zu einer Kontrollierten Wohnungslüftung ohne Wärmerückgewinnung macht.
Die Anlagen bestehen Wohnungsweise aus folgende Komponeten.
Entlüftungsgeräte:
Ansteuerung:
Die Ansteuerung zur kontrollierten Wohnungslüftung (dezentrales Zu-/Abluftsystem):
Alle Lüfter (Bad, WC und Küche & Nebenräume) werden mittels separaten raumseitigen Lüfterschalter in Volllaststufe angesteuert werden können.
Bei Lüftern in innenliegenden Ablufträumen kann der Lichschalter für die 60 m³/h genutzt werden.
Unabhängig davon kann auch mittels einem zusätzlichen raumseitigen Schalter die Teillast angesteuert werden.
Diese Ansteuerung ist in der Schaltmöglichkeit nicht aufgenommen.
Sollte bei diese zur Ausführung kommen muss dies mit dem Elektriker abgestimmt werden.
Die Uhr in der Unterverteilung steuert über die Fernsteuereinheit die Teillast der Lüfter an.
Die Funktionen: Uhr aus, Uhr permanent und Uhrzeit-Betrieb sind mittels der analogen 1-Kanal-Zeitschaltuhr für jeden Nutzer einfach einzustellen.
Dem Nutzer sollte die Möglichkeit gegeben werden, gerade in Kochnischen bei Bedarf die zentrale Ansteuerung zu unterbrechen.
Hierfür sollte ein bauseitiger Schalter vom Elektriker vorgesehen werden.
Der Raumhygrostat HG-mini kann im Flur installiert werden und gibt bei Überschreitung des eingestellten Feuchtewertes (z.B. Sommer = 75% rF; Winter = 40% rF) den Schaltbefehl (230V/50Hz) über die Fernsteuereinheit LFS1 an die Volllast der Lüfter weiter.
Neben dem Hygrostat können die Lüfter parallel auch nutzerabhängig betrieben werden.
Auch wenn die zentrale Uhr bzw. der Hygrostat außer Betrieb genommen werden (keine kontrollierte Wohnungslüftung!), sind die Lüfter immer nutzerabhängig über den Einzel-Schaltbetrieb raumseitig betriebsfähig.
Alle Lüfter erfüllen aufgrund des Einzelbetriebes die Anforderungen der DIN 18017-3.