2015
MFH Gotthardtstr. 13 Torhaus -13 a Hofhaus
Umbau und Sanierung von zwei bestehenden Mehrfamilienhauses
Heizungsanlage Fernwärme
Trinkwasserbereitung mittels Zentraler Frischwassermodule
Feuchteschutzlüftung nach DIN 18017-3 / 1946-T6
mittels Einzelventilatoren und Nachströmender Außenluft
LPH 3 Entwurfsplanung HLS
LPH 4 Entwässerungseingabe
LPH 5 Ausführungsplanung HLS
LPH 6 Aufstellung Leistungsverzeichnis HLS je Haus
Energieversorgung erfolgt über Fernwärme.
Im Torhaus steht städtiche Fernwäre an, hier ist die Verteilung für die Versorgung des Torhauses mit den Heizkreisen:
Weiterhin gibt es einen Heizkreis zur Weiterleitung der Fernwärme über eine Nahwärmeleitung zum Hofhaus.
Das Hofhaus hat einen Zwischenpuffer zur Aufnahme der Fernwärme und versorgt einen Heizungsverteiler für die Heizkreise Hofhaus
Die Wärmeerzeugung erfolgt über weitergeleitete Fernwärme die im Torhaus ansteht und über eine erdverlegte Fernwärmeleitungen vom Torhaus ins Hofhaus transportiert wird.
Im Hofhaus ein Bereitschaftspuffer für Heizungswasser vorgeschaltet.
Die Steuerung der Anlage erfolgt über eine Regelung, diese erhält über das erdverlegte Buskabel die Außentemperatur vom Außentemperaturfühler am Torhaus und wird witterungsabhängig gleitend geregelt.
Weiterhin wird die Zubringerpumpe für den Anschluss Fernwärme Hofhaus auf der HAST im Torhaus und die Zubringerpumpe die das Heizungswasser aus dem Pufferspeicher im Hofhaus holt über das Buskabel gesteuert.
Die entsprechende Regelungstechnik ist im Leistungsumfang Gewerk Heizung enthalten.
Die Verteilung der Wärme erfolgt über einen Heizungsverteiler mit folgenden Heizkreisen
Für die Verteilung der Wärme ist eine Pumpen-Warmwasser-Heizungsanlage geplant.
Es ist eine untere horizontale Verteilung im Keller Flur mit Steigsträngen geplant.
Die Abgänge zu den Steigsträngen sind mit Strangregulierventilen geplant zum hdyraulischen Abgleich der Stränge untereinander.
Für die FBH- Heizkreise ist ein gemischter Heizkreis 45/35°C geplant, an diesem werden auch die Heizflächen für das Treppenhaus mit angeschlossen.
Sowie eine direkte Nachheizung vom der HAST für den Bereitschaftspuffers der TW-Bereitung im Durchflusssystem.
Zentrale Erzeugung des Warmwassers über ein Frischwassermodul, Verteilung über Steigstränge zu den einzelnen Wohneinheiten. Verbrauchsabrechnung über Wohnungswasserzähler für Kalt- und Warmwasser.
Entlüftungsanlagen zum Feuchteschutz je Wohneinheit
Die Einzelenen Abluftventilatoren jeder Wohneinheit werden über eine Steuerungsanlage mit Tages und Wochenprogramm angesteuert, weiterhin wird die Feuchte im Innenflur über einen Hygrostaten überwacht.
Was die Anlage zu einer Kontrollierten Wohnungslüftung ohne Wärmerückgewinnung macht.
Die Anlagen bestehen Wohnungsweise aus folgende Komponeten.
Entlüftungsgeräte:
Ansteuerung:
Die Ansteuerung zur kontrollierten Wohnungslüftung (dezentrales Zu-/Abluftsystem):
Alle Lüfter (Bad, WC und Küche & Nebenräume) werden mittels separaten raumseitigen Lüfterschalter in Volllaststufe angesteuert werden können.
Bei Lüftern in innenliegenden Ablufträumen kann der Lichschalter für die 60 m³/h genutzt werden.
Unabhängig davon kann auch mittels einem zusätzlichen raumseitigen Schalter die Teillast angesteuert werden.
Diese Ansteuerung ist in der Schaltmöglichkeit nicht aufgenommen.
Sollte bei diese zur Ausführung kommen muss dies mit dem Elektriker abgestimmt werden.
Die Uhr in der Unterverteilung steuert über die Fernsteuereinheit die Teillast der Lüfter an.
Die Funktionen: Uhr aus, Uhr permanent und Uhrzeit-Betrieb sind mittels der analogen 1-Kanal-Zeitschaltuhr für jeden Nutzer einfach einzustellen.
Dem Nutzer sollte die Möglichkeit gegeben werden, gerade in Kochnischen bei Bedarf die zentrale Ansteuerung zu unterbrechen.
Hierfür sollte ein bauseitiger Schalter vom Elektriker vorgesehen werden.
Der Raumhygrostat HG-mini kann im Flur installiert werden und gibt bei Überschreitung des eingestellten Feuchtewertes (z.B. Sommer = 75% rF; Winter = 40% rF) den Schaltbefehl (230V/50Hz) über die Fernsteuereinheit LFS1 an die Volllast der Lüfter weiter.
Neben dem Hygrostat können die Lüfter parallel auch nutzerabhängig betrieben werden.
Auch wenn die zentrale Uhr bzw. der Hygrostat außer Betrieb genommen werden (keine kontrollierte Wohnungslüftung!), sind die Lüfter immer nutzerabhängig über den Einzel-Schaltbetrieb
raumseitig betriebsfähig.
Alle Lüfter erfüllen aufgrund des Einzelbetriebes die Anforderungen der DIN 18017-3.